Grafik: Schillerhaus Rudolstadt

Der Innenhof

Im Zuge der Sanierung des Hauses wurde der Innenhof überdacht und damit für den Restaurantbetrieb wie für literarisch-musikalische Veranstaltungen nutzbar gemacht.

weiterlesen …
 
Nicht selten verbindet sich hier Kunstgenuss mit kulinarischen Erlebnissen, wenn beispielsweise Gerichte aus dem Kochbuch von Schillers Schwiegermutter eine historische Zeitreise auch durch den Magen gehen lassen. Da dieser Raum dem Theater gewidmet ist, informieren Fahnen über aktuelle Inszenierungen des Theaters Rudolstadt und historische Theaterplakate erinnern an Stücke Schillers, die in der Residenzstadt gespielt wurden. Das Rudolstädter Theater wurde 1793 fertiggestellt und ab 1794 von der Weimarer Theatertruppe Goethes bespielt.

Grüner Raum: gewidmet
Karl und Ernst von Schiller

Charlotte und Friedrich Schillers erster Sohn Karl Friedrich Ludwig wurde 1793 in Ludwigsburg geboren.

weiterlesen …
 
Er trat in die Fußstapfen seines Großvaters Carl Christoph von Lengefeld und wurde Forstmann. Das Gemälde von Franz Seraph von Stirnbrand entstand 1845. Karl starb 1857. Sohn Ernst Friedrich Wilhelm wurde 1796 in Jena geboren. Er sollte auf Wunsch seiner Mutter Charlotte Schriftsteller wie sein Vater Friedrich werden. Jedoch entschied er sich für ein Studium der Rechtswissenschaft. Das Gemälde von Wilhelm Bracht entstand 1831. Ernst starb 1841 in Bonn. Den Adelstitel erhielten Schillers Kinder zugleich mit dem Adelsdiplom für Friedrich Schiller, ausgestellt von Kaiser Franz II. im Jahres 1802. Der grüne Raum hat 12 Sitzplätze.

Gelber Raum:
gewidmet Caroline von Schiller

Caroline Henriette Luise wurde 1799 als erste Tochter von Charlotte und Friedrich Schiller in Jena geboren. Zeit ihres Lebens hielt sie engen Kontakt zu Rudolstadt.

weiterlesen …
 
Sie begründete 1832 in der heutigen August-Bebel-Straße in Rudolstadt die „Lehranstalt für bürgerliche Mädchen“. 1850 verstarb sie. Der in Gelb gehaltene Raum mit 10 Sitzplätzen wird von zwei Eckbänken bestimmt, die mit ihrem beige-grünem Streifenmuster mit der Gestaltung harmonieren.

Blauer Raum:
gewidmet Emilie von Schiller

Emilie Henriette Luise wurde 1804 in Jena geboren. Sie ließ aufschlussreiche Beiträge zur Lebensgeschichte ihrer Eltern veröffentlichen.

weiterlesen …
 
Nach ihrer Heirat mit dem bayerischen Kammerherrn Adalbert von Gleichen-Rußwurm lebte sie auf Schloss Greifenstein in Franken. Dennoch hielt sie regen Kontakt zu ihrer Großmutter Louise von Lengefeld, die in Rudolstadt als Hofmeisterin im Residenzschloss Heidecksburg lebte.
Eine Eckbank mit beige-grüner Musterung untermalt die blaue Wandfassung des Raumes mit 6 Sitzplätzen.

Salon

Der Salon „Charlotte“ mit 8 Sitzplätzen ist in einem kräftigen Gelb gehalten, welches durch die dunkelblauen Gardinenschals zusätzlich hervorgehoben wird.

weiterlesen …
 
Der ovale Tisch wie auch die Bestuhlung mit blaugestreifter Polsterung heben den exklusiven Charakter des Raumes hervor. Der originale Leuchter und die zeitgemäßen Wandkerzenhalter sowie ein Abguss der bekannten „Frierenden“ von Jean-Antoine Houdon unterstützen diese Gestaltung.

Garten

Der angrenzende Garten lädt zum Verweilen und Erholen ein. Die kulinarischen Köstlichkeiten des Restaurants erwarten Sie hier ebenfalls.

weiterlesen …
 
Der Garten wird bestimmt durch eine Kopie der berühmten Dannecker-Schillerbüste. Das steinerne Seitentor stammt aus dem Jahre 1780 und wurde aufwendig restauriert. Der kleine Pavillon, der einen weiteren Zugang zum Garten begrenzt, ist in einem intensiven Gelbton gehalten und steht unseren Gästen in den Sommermonaten ebenfalls zur Verfügung.